Donnerstag, 18. Mai 2017

Rezension- Die Wellington Saga, Versuchung

Rezension zu "Die Wellington Saga- Versuchung" von Nacho Figueras. Vielen Dank an den blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar.



Seitenzahl: 378
Preis: 12,99
Verlag: Blanvalet
Autorin: Nacho Figueras
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Georgia ist eine kluge Tierärztin, die ihren Job über alles liebt. Als ihr bester Freund sie zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington einlädt, ist sie nicht all zu sehr davon begeistert, denn für diesen Themenbereich und den Luxus hat sich Georgia nie interessiert. Dort begegnet sie dem attraktiven Alejandro, der dort ein Auge auf sie wirft. Könnte sich aus einer vier tägigen Reise, eine große Liebe entwickeln? Auch wenn sie Georgia anfangs dagegen sträubt, ist Alejandro kein Mann, der ein Nein akzeptiert.




Das Cover ist unglaublich schön. Es ist sehr schlicht gehalten mit ihrem Muster und dem Titel, aber das absolute Highlight ist, dass es schimmert. Wenn die Sonne scheint, oder man es unter das Licht hält, schimmert es golden. Es ist definitiv ein Eyecatcher und sieht unglaublich schön aus.

Die Kapitel sind relativ kurz, was mir sehr gut gefallen hat. Sie werden abwechselnd aus der Sicht von Georgia und Alejandro geschrieben aus der dritten Perspektive. Und da kommen wir leider schon zu den Punkten, die mir nicht gefallen haben.

Der Schreibstil an sich ist relativ gut, leicht zu verstehen und zu lesen. Jedoch zerstört die Perspektive diesen Schreibstil. Mit dieser Perspektive kann man sich schlecht in die Protagonisten hineinversetzen. Die Gefühle und die Emotionen kommen viel schlechter zum Vorschein und dringen leider nicht bis zum Leser durch.

Die Liebesszenen sind an sich echt schöne Szenen, die aber durch die Perspektive nicht so rüberkamen, wie sie es sollten. Es hat an Leidenschaft und an Emotionen gefehlt. An manchen Stellen merkt man leider auch, dass es ein Mann geschrieben hat. Oft sind Frauen mehr in der Lage sich in andere hineinzuversetzen und Gefühle, Leidenschaft und Emotionen zu vermitteln.

Mit beiden Protagonisten konnte ich mich leider überhaupt nicht identifizieren, was zwar oftmals an mir selbst lag, aber auch sehr oft an der Perspektive. Für meinen Geschmack wurde ein bisschen zu viel über Pferde und das Spiel geredet als es mir lieb wäre. Wofür ich aber kein Punkt abziehen möchte, denn das ist nur meine persönliche Meinung. Mit Alejandro konnte ich jedoch mehr anfangen, obwohl Georgia auch eine sehr liebe und nette Frau ist, ist und bleibt Alejandro mein Favorit. Zum Einen ist er ein sehr gutaussehender Latino und zum Anderen hat mich seine Geschichte viel mehr berührt als Georgias.


Also ich muss leider sagen, dass mich das Buch enttäuscht hat. Ich habe mir echt sehr viel mehr erhofft, aber das Buch wurde meinen Erwartungen nicht gerecht. Das Buch könnte viel besser sein, wenn es aus der ersten Perspektive geschrieben wäre, so aber bekommt es nur 3 von 5 Blümchen.





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